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Hausaufgabe oder Referat Die Rennmaus Rechtschreibung nicht überprüft!Druckansicht verfügbar
Fach:
Biologie
Schultyp:
unbekannt Jgst. 6
Worte:
70
Sprache:
Deutsch
Bewertung:

sehr hilfreich
Datensatz:
004267

Seit es Mäuse gibt, wird sie von den Menschen geliebt, gehasst, gefürchtet oder gemieden. Schon 2800v. Chr. verehrten die Ägypter die heilige nubische Katze Bubastis, die oft mit Mäusen auf dem Arm dargestellt wurde. Sie galt als Retterin vor Mäuseplagen m Nildelta. In Nahezu allen Kulturbereichen ist die Maus bekannt. Sie wird in Mythen beschrieben und taucht in Sagen und Legenden auf. Durch die Walt Disney ® Schöpfung Mickey-Maus ® <

1.2
Der vollständige deutsche Name der Rennmaus lautet eigentlich "Mongolische Rennmaus" da sie aus der Mongolei stammt. Dort lebt sie in den Steppen und Halbwüsten des Südens, bis nach Nordchina hinein. Hier sind die Sommer sehr Heiß und die Winter trocken und kalt.

1.3
Die korrekte Zoologisch Bezeichnung für die Rennmaus lautet "Meriones unguiculatus" Meriones ist ein griechisches Wort und bedeutet Krieger. Meriones hieß der Persische Kriegsgott. Er soll einen mit Wildschweinstoßzähnen besetzten Helm getragen haben. Unguiculatus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "mit Krallen" Obwohl die Rennmaus eigentlich ein zutrauliches Tier ist, kann sie zum Krieger werden wenn sie sich gegen einen Rivalen im Revier wehren muss. Mit Mäusen haben Rennmäuse zoologisch gesehen eigentlich wenig zu tun, denn sie Zählen eher zu den Wühlern und sind also mit Hamstern und Feldmäusen näher verwand als mit Hausmäusen

3
Die Rennmaus als Haustier
In ihrer Heimart leben Rennmäuse zum Teil unter der Erde. Sie graben sich Höhlen- und Gangsysteme bis in die Tiefe von ca. 110 cm. Trotzdem ist die Käfighaltung vertretbar, wenn Sie die Lebensansprüche der Rennmäuse ausreichend berücksichtigen. Weil die Rennmäuse so quicklebendig sind, sollte man ihren Drang nach Aktivität durch die Auswahl des richtigen Käfigs Rechnung tragen.
Für die Unterbringung sind Gitterkäfige, Aquarien und Terrarien geeignet. Sie sollten aber ausreichend groß seien und sich in mehrere Lebensbereiche unterteilen lassen. Diese Unterteilung entspricht dem Verlangen der Rennmäuse, verschiedene Aktivitäten wie z.B. Schlafen, Fressen, Putzen oder Tollen gerne an unterschiedlichen Plätzen nachzugehen. Hinzu kommt, dass größere Rennmausheime nicht so häufig gereinigt werden müssen und die Tiere sich in solchen Käfigen nachweislich lebhafter verhalten.

Bis 2 Tiere 1 Käfig, 30 x 55 cm
Bis 5 Tiere 2 Käfige, je 30 x 55 cm
Bis 9 Tiere 3 Käfige, je 30 x 55 cm
Bis 15 Tiere 3 Käfige, je 40 x 60 cm


3.1.2 Gitterkäfige
Sie werden auch unter dem Namen "Kleintierheim" im Zoofachhandel angeboten. Wählen sollte man Käfige ab 25 cm Höhe, wie etwa für Hamster angeboten. Allerdings sollte der Gitterabstand max. 12,5 mm betragen, sonst könnten Jungtiere flüchten. Die Gitterhaube muss ganz auf der Bodenwanne aufliegen, darf also nicht von einigen wenigen Kunststoffstützen getragen sein, die werden nämlich ruckzuck abgenagt, die Haube sitzt dann schief, der Käfig wird instabil. Eine große Eingriffsöffnung in der Gitterhaube erleichtert das Füttern aus der Hand, wodurch man die Rennmäuse zahm machen kann. Das Einfangen der Tiere und das Käfigreinigen werden damit auch erleichtert.

3.1.3
Kleintierheime mit möglichst hoher Bodenwanne sind am besten geeignet, weil sie verhindern, dass beim wilden Scharren der Rennmäuse in der Einstreu allzuviel davon im Zimmer umherfliegt und Schmutz verursacht. Übrigens lassen sich Bodenwannen mit abgerundeten Innenecken leichter reinigen. Wenn man die Wahl hat, sollte man Käfige vorziehen, in denen mehrere Etagen eingerichtet werden können, denn Rennmäuse mögen es besonders, wenn sie, wie schon einmal gesagt, ihre Lebensbereiche unterteilen können.

3.1.4 Aquarien und Terrarien
Sie sind ab einer Höhe von 30 cm und einer Grundfläche von 60 x 30 cm geeignet. Wichtig ist hierzu eine passende, fest aufliegende Maschendrahtzaunabdeckung mit einer Maschenweite von ca. 12,5 mm, damit die Rennmaus nicht aus ihrem Heim herausspringen kann, gleichzeitig aber genug Frischluft bekommt. Die Vorteile von Aquarien und Terrarien gegenüber Gitterkäfigen liegen vor allem bei der Hygiene, denn Aquarien und Terrarien sind leicht und zugleich gründlich zu reinigen. Außerdem stören keine Gitter das Betrachten der Tiere, das nervige Gitternagen , das die Rennmaus oft zeigt, bleibt aus, und der Einstreu kann nicht herausgescharrt werden. Zudem ist es möglich, die Einstreu höher aufzufüllen, was der natürlichen Veranlagung der Rennmäuse, Gänge zu buddeln, sehr entgegen kommt. Die Nachteile bestehen darin, dass z.B. Trinkflaschen schwerer zu befestigen sind und das man nach dem Auslauf in der Wohnung den Rennmäusen Hilfe anbieten muss, beispielsweise in Form von Rampen, damit die Rennmäuse bequem in ihre Behausung zurückkrabbeln können.


3.1.5.1 Käfigverbundsysteme
Mit dieser Haltungsvariante gönnt man den Rennmäusen das größte Vergnügen. Hier entwickeln sie am ehesten ihre faszinierenden natürlichen Verhaltensweisen in ganzer Vielfalt.
So baut man ein Käfigverbundsystem:
Jedes Kleintierhim bzw. Aquarium oder Terrarium kann in ein Käfigverbundsystem eingebaut werden. Die Anzahl der benötigten Einzelkäfige bestimmt man anhand der Zahl der Tiere, die man zusammen halten möchte ( s. Tabelle 3.1).

3.1.5.2 Zum verbinden zweier Käfige benötigt man:

Ca. 80 cm Kunststoff-Drainagerohr mit einem Durchmesser von 80 mm.

Maschendrat (Maschendurchmesser max. 12,5 mm) Das Stück Maschendraht muss ausreichend groß sein, um die Käfigtüren mit 2 cm Überlappung abzudecken.

1 Rolle Bindedraht.

Die Matheralien bekommt man in Baumarkt. Zuerst muss man das Drainagerohr L- bzw. U-förmig biegen und es mit dem Bindedraht befestigen. Dann schneidet man den Maschendraht passend zu, damit er die betreffende Käfigtühr so abdeckt, dass sie um 2 cm vom Draht überlappt wird. In dieses Paßstück schneidet man mittig einen Kreis mit dem Durchmesser des Drainagerohrs. Jetzt die beiden Rohrenden auf die jeweiligen Käfigöffnungen setzen und sie mit der Maschendrahtüberlappung (für die Tiere flucht- und verletzungssicher) verschließen. Die Rohröffnungen nur so hoch über die Einstreu legen, dass die Rennmäuse bequem hineinschlüpfen können.


3.2.1 Futter
In der Steppe decken Rennmäuse ihren Feuchtigkeitsbedarf unter anderem aus frischen Blättern und aus Wurzeln, die sie beim Wühlen finden. Gemüse und Obst sind nicht nur saftig, sondern enthalten auch viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Besonders geeignet sind Möhren (auch mit Kraut), Chicorée, Endivie, Gurken und gelegentlich etwas rohe oder gekochte Kartoffeln. Fast alle Obstarten werden genommen. Man sollte jedoch nur kleine Mengen geben. Ungeeignet sind Spinat und Kopfsalat im Winter (zu hoher Nitratgehalt). Wildkräuter wie Löwenzahn und Vogelmiere (nur von unbelasteten Flächen) müssen besonders gründlich gewaschen und abgetrocknet werden. Niemals sollte man unbekannte Kräuter verfüttern, sie könnten giftig sein. Auch Sauerampfer und Rhabarber sollte man meiden (zuviel Oxalsäure bildet Nierensteine). Zweige sind im Winter als vitaminreiche Beikost zum abnagen sehr begehrt. Man sollte allerdings nur Zweige von Obstgehölzen, Buche, Ahorn, Weide Birke und Haselnuss anbieten. Denn manch anderen Gehölze könnten giftig sein. Besonders die trächtigen und säugenden Weibchen haben einen erhöhten Eiweißbedarf und sie sind dankbar, wenn sie gelegentlich einen Mehlwurm bekommen (gibt's im Zoofachhandel). Würmer zu verfüttern ist aber nicht jedermanns Sache. Wer das nicht mag, gibt ab und zu teelöffelweise Joghurt und Quark, gelegentlich auch mal etwas gekochtes Ei. Rennmäuse lieben vor allem Nüsse, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne, also besonders solches Futter, das fett- und eiweißreich ist. Zuviel davon währe aber gar nicht gut für eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Am besten man füttert solche Leckerbissen nur direkt aus der Hand. So werden die Lieblinge rasch zahm und vertraut.

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